Liefery

FAQ

Das Liefery Angebot

Liefery ist eine Technologie- und Serviceplattform für Same Day und Express Delivery und revolutioniert mit innovativen Servicekonzepten und intelligenten Algorithmen den Online-Handel. Das Credo des 2014 gegründeten Start-up- Unternehmens: Die Lieferung muss sich dem Kunden anpassen, nicht andersherum. Liefery ist in über 25 Städten aktiv, darunter Berlin, Hamburg, Frankfurt, Köln und München, und stellt jeden Monat über 600.000 Pakete pünktlich im Wunschzeitfenster zu.

Same Day Delivery bedeutet mehr Geschwindigkeit, Bequemlichkeit und Planbarkeit für den Kunden. Der Händler kann seine Waren immer genau dann zustellen, wenn der Kunde auch wirklich zu Hause ist. Kostspielige Fehlfahrten werden vermieden und das Einkaufserlebnis auf der „Letzten Meile“, der Auslieferung an der Haustür, so optimiert, dass der Kunde die Lieferung als ebenso positiv empfindet wie den Einkauf selbst. Der Paketbote fungiert also als Botschafter des Händlers an der Haustür.

Zu Liefery’s Kunden zählen führende deutsche Händler wie Amazon, Zalando, REWE Online, HelloFresh, Casper, Notebooksbilliger.de, DEPOT, GRAVIS, SportScheck, WMF, ECE Shoppingcenter, Mövenpick Wein, Jacques’ Wein-Depot und Adolf Würth.

SportScheck entschied sich für Liefery, um den Kunden langfristig einen Omni- Channel-Service zu bieten. Dazu gehört auch die Zusammenführung aller online- und offline-Kanäle. Momentan liefert Liefery zum Beispiel Artikel zum Endkunden, die im stationären SportScheck-Handel gekauft wurden. Zalando testet in verschiedenen Metropolen Konzepte wie Same Day Delivery, um sie anschließend auf weitere Standorte auszurollen. Zum Einsatz kommt hier die Kurier-Plattform von Liefery. Zalando-Kunden erhalten durch den Service z. B. ein mittags online gekauftes Kleidungsstück noch am selben Tag. Für Amazon liefert Liefery Pakete in Frankfurt, München sowie Berlin aus.

Gemeinsam mit Casper bietet Liefery einen Fulfilment Service an: Matratzen werden in Berlin und Hamburg aus den City-Hubs von Liefery direkt zum Kunden geliefert. Das neue Fulfilment Konzept eröffnet Onlinehändlern wie Casper den Weg zur taggleichen Lieferung – auch ohne eigene lokale Lager oder eine Filialinfrastruktur.

Same Day Delivery bei GRAVIS begann im Jahr 2016 in Berlin als Test und wird von Liefery heute in 29 von 43 GRAVIS Stores durchgeführt. Die taggleiche Lieferung ist dank Liefery zusätzlich in Bonn, Frankfurt, Heidelberg, Neuss und Nürnberg verfügbar. Darüber hinaus können Kunden ihre im GRAVIS Store gekaufte Ware ab sofort bequem per Sofortlieferung nach Hause schicken lassen.

Viele Händler bieten schon heute Liefery-Dienstleistungen an. An der Kasse oder bei der Online-Bestellung kann dieser Zusatzservice bequem und einfach gebucht werden. Während der Endverbraucher Same Day Delivery im Onlineshop direkt als Versandoption wählen kann, erfolgt die Buchung von Lieferaufträgen im stationären Handel durch das Verkaufspersonal über die Liefery Web-App, die iOS- App oder telefonisch. Egal, ob online oder offline: Sobald ein Auftrag eingeht, ermittelt Liefery auf Basis verschiedener Faktoren wie Aufenthaltsort und Qualität aller verfügbaren Kuriere den optimalen Fahrer – ob Auto oder Transporter. Der Fahrauftrag wird anschließend automatisch per API oder Liefery-Smartphone-App an diesen übermittelt. Dabei achtet Liefery auf höchste Zuverlässigkeit und Kundenzufriedenheit: Sollte sich ein Liefery Fahrer zum Beispiel aufgrund von Stau verspäten, so informiert Liefery umgehend den Empfänger, um bei diesem ein Maximalmaß an Transparenz und Planbarkeit zu erzeugen.

Die Zustellung erfolgt in der Regel nach Feierabend im Zeitfenster 19:00 bis 22:00 Uhr. Der Empfänger wird zuvor über die voraussichtliche Ankunft seines Pakets innerhalb eines 60-minütigen Fensters informiert und erhält zudem 30 min vor Ankunft des Paketboten eine zusätzliche Information per SMS. Derzeit nutzen insgesamt über 1.700 Einzelhändler und mehr als 25 große Handelsketten in Deutschland Liefery, um ihre Kunden taggleich zu beliefern.

Wir bei Liefery betrachten uns selbst als Technologie- und Service-Plattform für Same Day Delivery und andere innovative Logistiklösungen; dabei setzen wir auf ein großes Netzwerk, bestehend aus angestellten und freien Kurieren. Unser Hauptkunde ist der Händler, der für unseren Service je Auslieferung einen Preis bezahlt. Die Kosten einer Auslieferung setzen sich aus verschiedenen Treibern wie Fahrzeug, Personal, Treibstoff, etc. zusammen. Die Marge ergibt sich aus der Differenz zwischen den Kosten des Kuriers pro Zustellung und dem durch den Händler generierten Transport-Umsatz. Wir kommunizieren keine Umsatzzahlen, sehen jedoch bereits, dass unser Geschäftsmodell skalierbar ist und sich profitabel entwickelt. Dies ist vor allem in einigen großen Metropolen bereits der Fall.

Der Lieferpreis für konsolidierte Auslieferungen zwischen 19:00 und 22:00 liegt bei vier bis sieben Euro, während die deutlich ineffizientere Sofortlieferung preislich bei neun bis zwölf Euro liegt.

Laut einer McKinsey Studie zu Same Day Delivery ist mehr als die Hälfte der Konsumenten dazu bereit für Same Day Delivery einen Aufpreis zu bezahlen. (https://www.mckinsey.de/warenzustellung-am-selben-tag-vor-dem-durchbruch)

Es gibt aber auch viele Händler, die ihren Kunden keine Zusatzkosten für die taggleiche Zustellung berechnen. Das liegt im Ermessen der Händler. Liefery ist ein B2B-Unternehmen, die direkten Kunden sind die Händler. Wie viel der Kosten für den Same Day Delivery Service sie an ihre Kunden weitergeben, entscheiden die Händler.

Wichtig ist hierbei jedoch nicht nur die Betrachtung der Kosten, sondern vor allem die Analyse der Vorteile, die sich für den Händler aus dem Angebot von Same Day Delivery ergeben. Statista veröffentlichte im November 2017 eine Statistik über den Einfluss von Liefer- und Rückgabeoptionen auf die Kaufabsichten in Online-Shops in Deutschland. Dabei gaben 79 Prozent der Befragten an, dass Lieferungen am nächsten Tag, die Wahrscheinlichkeit, dass sie auf einer Website/bei einem Einzelhandler einkaufen, erhöhen würden. Die Verbraucherstudie von 2017 „State of Ecommerce Delivery“ von MetaPack bestätigt, dass 39 Prozent der Verbraucher nach einem negativen Liefererlebnis nie mehr bei dem entsprechenden Onlinehändler einkaufen würden. Zugleich würden 87 Prozent bei einem positiven Erlebnis erneut bei dem Händler bestellen. Zudem sinkt bei Same Day Delivery die Wahrscheinlichkeit erheblich, dass Waren zurückgeschickt werden. Wenn Händler diese Vorteile quantifizieren, dann kann es sich durchaus lohnen, seinen Kunden Same Day Delivery ohne Aufpreis bzw. als Standard Service anzubieten.

Liefery beliefert Endkunden stets nach den Vorgaben des jeweiligen Händlers. Das Standard-Lieferzeitfenster liegt bei 19:00 bis 22:00 Uhr, je nach Wagemut bzw. Experimentierfreudigkeit des Händlers kann aber auch nach 22:00 bis maximal 24:00 Uhr ausgeliefert werden.

Der späteste mögliche Zeitpunkt für eine Bestellung beim Händler, der sogenannte „Order Cut-Off“, richtet sich in der Regel nach der geographischen Positionierung der Ware. Liegt die Ware bei einem Multi-Channel Händler in der Filiale, werden Bestellungen bis zum späten Nachmittag gegen 17:00 Uhr angenommen. Kommt die Ware hingegen aus dem Zentrallager eines reinen Onlinehändlers, liegt der Annahme-Schluss für Bestellungen des Kunden je nach Lage des Lagerstandorts eher zwischen 12:00 und 15:00 Uhr. Nach dem „Order Cut-Off“ erfolgen dann die Kommissionierung der Ware, der Transfer in ein zentrales Depot in der Innenstadt, die Sortierung aller Pakete und der Start der abendlichen Zustell-Touren. Dies kann beispielsweise zwischen 19:00 und 22:00 Uhr erfolgen. Unabhängig von der Größe des Zeitfensters lässt sich aber bereits einige Stunden vor der Zustellung eingrenzen, in welchem einstündigen Zeitfenster die Zustellung voraussichtlich erfolgen wird. Der Empfänger wird darüber informiert, sodass dieser sich optimal auf die Belieferung einstellen kann. Zusätzlich erhält der Empfänger dann 30 Minuten vor der Zustellung eine SMS von Liefery, in der er abschließend auf die bevorstehende Ankunft des Kuriers vorbereitet wird. Auf diese Weise wird verhindert, dass Kunden in letzter Sekunde doch noch in den Keller gehen oder unter die Dusche verschwinden und der Kurier am Ende vor verschlossener Tür steht.

Über das Unternehmen

Liefery wurde im Jahr 2014 von Nils Fischer, Franz-Joseph Miller und Jan Onnenberg gegründet.

Liefery hat seinen Hauptsitz in Berlin. Weitere Standorte befinden sich in Frankfurt, München, Hamburg, im Ruhrgebiet, sowie zwischen Köln und Düsseldorf.

Derzeit beschäftigt Liefery ca. 120 Mitarbeiter im Headquarter in Berlin, 300 festangestellte Fahrer sowie ein Netzwerk aus mehr als 4.500 selbstständigen Fahrern.

Liefery gehört seit 2017 zu 67 Prozent der Hermes Germany GmbH. Bereits 2015 beteiligte sich Hermes an Liefery und stockte seine Anteile Anfang 2017 im Rahmen einer Kapitalerhöhung weiter auf. Die übrigen Anteile verteilen sich auf die drei Gründer, die das Unternehmen im Rahmen eines Management Buy Outs (MBO) von der zum Lufthansa Konzern gehörenden time:matters Gruppe übernahmen.

Liefery hat ein klares Wachstums- und Ergebnisziel. Zu Beginn ging es Liefery um einen schnellen Product-to-Market-Fit und aktuell um einen stabilen und raschen Ausbau des Netzwerks. Operativ arbeitet Liefery bereits profitabel und plant in den nächsten zwei Jahren, den Gesamt-Break-Even zu erreichen. Mit einer Verzehnfachung des Umsatzes im Jahr 2016 sieht das Unternehmen diesem Ziel sehr positiv entgegen.

Nils Fischer, Jan Onnenberg und Franz-Joseph Miller kennen sich als Team schon seit über zehn Jahren. Jeder hat seinen eigenen Schwerpunktebereich, wobei sie die Kernthemen stets untereinander abstimmen und wenn angebracht gemeinsam entscheiden. Nils Fischer verantwortet das operative Geschäft, konkret die Bereiche Operations, Vertrieb, Business Development und Customer Service, sowie das HR Ressort. Die technologische Entwicklung der Plattform sowie neuer Algorithmen und Prozessoptimierungen als auch die Bereiche Finanzen und Controlling liegen bei Jan Onnenberg. Franz-Joseph Miller unterstützt die beiden als Beiratsvorsitzender und aktiver Investor vor allem in den Bereichen Strategie, Funding und Öffentlichkeitsarbeit.

Liefery ist im Moment in über 25 Städten aktiv, die Geschäfte in Großstädten wachsen hierbei durch ihre große Dichte an Einzelhändlern und Verbrauchern am stärksten. Im ländlichen Raum entwickelt sich das Thema Same Day Delivery naturgemäß langsamer, aber auch hierfür sind Szenarien denkbar.

Der Hauptkunde von Liefery ist der Händler. Die Marge ergibt sich aus der Differenz zwischen den Kosten des Kuriers pro Zustellung und dem durch den Händler generierten Transport-Umsatz. Liefery kommuniziert keine absoluten Umsatzzahlen, sieht jedoch bereits, dass das eigene Geschäftsmodell skalierbar ist und sich profitabel entwickelt. Dies ist vor allem in einigen großen Metropolen bereits der Fall.

Sicherlich hat das Thema aufgrund von Service Angeboten wie Amazon Prime Now Interesse geweckt. Vor allem aber haben immer mehr Konsumenten und Arbeitnehmer immer weniger Zeit. Bequemlichkeit und Geschwindigkeit sind hier die treibenden Faktoren: Mit einer großen Familie ist der Samstagseinkauf kein Vergnügen, denn das Kauferlebnis bei langen Warteschlangen ist gering. Wenn jemand berufstätig ist, möchte sie oder er nicht den Feierabend an der Kasse im Supermarkt in der Warteschlange verschwenden. Stattdessen möchten Verbraucher, wenn sie nach einem langen Arbeitstag nach Hause kommen, ihr Paket in Empfang nehmen wann es ihnen passt. Technologisch bietet Liefery hier die Lösung, um sowohl die taggleiche Lieferung als auch die Lieferung zum Wunschzeitfenster zu ermöglichen und das wachsende Bedürfnis nach Bequemlichkeit, Geschwindigkeit und Planbarkeit zu decken.

Aktuell nutzen über 1.700 Einzelhändler und mehr als 25 große Handelsketten die Last-Mile-Lösungen von Liefery. Gemeinsam mit diesen Partnern stellt Liefery jeden Monat über 600.000 Sendungen zu. Die monatliche Wachstumsrate beträgt seit Einführung des Service im Juli 2014 30 Prozent.

Vorteile von Liefery

Die drei Gründer bringen in Summe rund 35 Jahre Erfahrung im nationalen und intern ationalen Logistik-Bereich mit.

Liefery vernetzt Verbraucher, Händler und Kuriere optimal über seine Technologieplattform miteinander. Zum Service zählt auch die gemeinsame und enge Zusammenarbeit mit Händlern und Partnern durch die sie stets maßgeschneiderte Lösungen finden.

Liefery weiß um die Wichtigkeit der Kuriere als einzigen Kontaktpunkt für den Endverbraucher – sie sind der Garant für Kundenzufriedenheit. Daher verwendet Liefery viel Zeit auf die Auswahl geeigneter Kuriere.

Gründer

Nils Fischer ist Mitgründer und Geschäftsführer der Same-Day-Delivery-Plattform Liefery. Zusammen mit Jan Onnenberg und Franz-Joseph Miller gründete er das Unternehmen im Jahr 2014 innerhalb der zur Lufthansa gehörenden time:matters Gruppe. Liefery ist eine Technologie- und Service-Plattform für flexible Lösungen für die letzte Meile wie z.B. Same Day Delivery, der taggleichen Lieferung von online und offline gekauften Waren. Bereits in über 25 deutschen Städten beliefert Liefery Kunden seiner Handelspartner pünktlich nach Feierabend, meist zwischen 19:00 und 22:00 Uhr. Im stationären Einzelhandel sowie im E-Commerce können Händler ihren Kunden so mit Hilfe von Liefery ein schnelle, flexible und maximal transparente Lieferung anbieten, sich über diese vom Wettbewerb differenzieren, die Retouren-Quote drastisch senken und zugleich ihre durchschnittlichen Warenkörbe um bis zu 50 Prozent steigern.

Fischer hat an der IUBH School of Business and Management in Bad Honnef Aviation Management studiert und sich seitdem ganz dem Thema Logistik verschrieben: Bereits vor Liefery war er sieben Jahre für die time:matters Gruppe tätig, dem führenden Anbieter für Same Day und Notfall-Logistik in Europa. Dort durchlief er verschiedene Funktionen und verantwortete zuletzt den Bereich Network Management, in dem er sich um ein Portfolio aus über 500 Partnern in 240 europäischen Städten kümmerte. Bei Liefery macht er sich diese Erfahrungen zu Nutze und verantwortet neben den Ressorts Vertrieb und Personal auch hier wieder den Bereich Operations.

Franz-Joseph Miller ist Mitgründer und Chairman of the Board von Liefery. Gemeinsam mit Jan Onnenberg und Nils Fischer gründete er Liefery im Jahr 2014 zunächst innerhalb der time:matters Gruppe. Daraufhin erfolgte die Unternehmensübernahme, so dass Liefery heute unabhängig von der time:matters Gruppe ist. Liefery ist eine Technologie- und Service-Plattform für Same Day Delivery, der taggleichen Lieferung von online und offline gekauften Waren. Bereits in über 60 deutschen Städten beliefert Liefery Kunden seiner Handelspartner innerhalb von 90 Minuten oder in Wunschzeitfenstern. Zu den kooperierenden Handelsunternehmen gehören unter anderem Amazon, Zalando, Depot und SportScheck.

Miller blickt auf 16 Jahre Erfahrung in Transport und Logistik zurück. Er begann seine berufliche Laufbahn zunächst als Director Marketing & Sales Europe bei Jamba! bevor er 2001 als Managing Director Same Day bei der Deutschen Lufthansa das Thema taggleiche Auslieferung für sich entdeckte. Schließlich gründete er kurze Zeit später im Jahr 2001 time:matters, einen führender Anbieter für Express- und Notfall-Logistik, welches er bis heute als Geschäftsführer führt. Same Day Delivery im Einzelhandel ist für den vierfachen Familienvater ein Herzensthema, seitdem seine Frau und er ausrechneten, dass sie durchschnittlich vier Stunden pro Woche einsparen könnten, wenn ihre Einkäufe zum richtigen Zeitpunkt direkt geliefert würden.

Franz-Joseph Miller hat nach seinem Jura-Studium in Bayreuth & Lausanne einen Kellogg/WHU MBA in Chicago & Vallendar absolviert.

Jan Onnenberg ist Mitgründer und Geschäftsführer der Same-Day-Delivery-Plattform Liefery. Zusammen mit Nils Fischer und Franz-Joseph Miller gründete er Liefery im Jahr 2014 innerhalb der time:matters Gruppe. Daraufhin erfolgte die Unternehmensübernahme, so dass Liefery heute unabhängig von der time:matters Gruppe ist. Liefery ist eine Technologie- und Service-Plattform für Same Day Delivery, der taggleichen Lieferung von online und offline gekauften Waren. Bereits in über 60 deutschen Städten beliefert Liefery Kunden seiner Handelspartner innerhalb von 90 Minuten oder in Wunschzeitfenstern. Zu den kooperierenden Handelsunternehmen gehören unter anderem Amazon, Zalando, Depot und SportScheck.

Onnenberg hat an der IUBH School of Business and Management Aviation Management studiert und widmet sich bereits seit mehr als sieben Jahren ganz dem Thema Same Day Delivery. Von 2008 bis 2014 bei der time:matters Gruppe angestellt, baute er Controlling und Business Intelligence für die Lufthansa Tochter auf und leitete M&A Projekte in den USA, Europa und Israel. Bei Liefery liegt sein Fokus auf den Bereichen Finance und IT.

Auch in seiner Freizeit ist das Thema Transport nicht aus Onnenbergs Leben wegzudenken: Der ausgebildete Berufspilot ist ein passionierter Flieger.

Wettbewerb/Markt

Tiramizoo (DPD/Shell), DHL Kurier, GLS, UBER, Amazon Fresh und Google Express.

Die vier Stärken in Form von Erfahrung, Team, Technologie und Service unterscheiden Liefery eindeutig von seinen Wettbewerbern. Nils Fischer, Jan Onnenberg und Franz-Joseph Miller haben in Summe rund 35 Jahre Erfahrung mit dem Aufbau einer hochperformanten Logistik-Plattform, sowohl national wie international. Damit liefern sie also in einem ersten Punkt die notwendige Kenntnis, um ein europäisches Netzwerk für SDD aufzubauen. Zudem ist Liefery bereits seit längerer Zeit in Österreich aktiv.

Technologisch hat Liefery mit seiner Idee die Kommunikationslücke zwischen Kurierfahrern, Händlern und deren Endkunden geschlossen, denn über die Technologie-Plattform verbindet Liefery alle miteinander, schnell, einfach und kostengünstig. Bei der Anbindung neuer Partner profitieren diese von der extrem einfach integrierbaren Liefery API.

Daneben können Aufträge auch über verschiedene andere Wege übermittelt werden, je nachdem, welche Option der Händler bevorzugt: Neben einer Direktanbindung via API ist auch die Integration über die Plattform MetaPack möglich. Zudem stehen die Shipping API EasyPost und der Hermes Shipping Client bei gemeinsamen Hermes Kunden zur Verfügung. Einige Händler arbeiten zudem manuell mit CSV Dateien oder halbmanuell, indem sie Aufträge an Liefery automatisiert via E-Mail versenden. Gerade für stationäre Händler gibt es auch die Möglichkeit, Einzelsendungen über die Liefery Website oder telefonisch zu übermitteln.

Hinzu kommt der ausgeprägte Service-Gedanke bei Liefery, der durch ein erfahrenes Customer Service Team realisiert wird. Nur durch die Kombination aus Technologie und Service entsteht ein attraktives und zuverlässiges Geschäftsmodell. Das zählt für Liefery zur Kernüberzeugung, denn der Händler muss sich sicher sein können, dass die Lieferung im Einklang mit seinen eigenen Servicewerten steht und der Kunde begeistert die Bestellung in Empfang nimmt. Die Kombination dieser Punkte ist schwer zu kopieren und ein starkes Argument, mit dem Liefery weiter Kunden und Händler überzeugen wird.

Liefery stellt heute bereits mehr als 600.000 Sendungen pro Monat zu, Tendenz stark steigend. Empfänger sind ganz überwiegend private Kunden mit einer sehr hohen Zufriedenheit. Die Quote der Sendungen, die beim ersten Versuch an den Empfänger zugestellt werden, liegt bei über 98 Prozent. Das ist signifikant höher als bei Next-Day-Lieferungen.

Während aber heute noch der Haupt-Impuls für das Angebot Same Day Delivery vom Handel ausgeht, geht Liefery vor allem von künftigen Pull-Effekten durch den Konsumenten aus: Laut der Verbraucherstudie von 2016 „State of Ecommerce Delivery“ von MetaPack haben 61 Prozent der Befragten schon einmal aufgrund einer größeren Auswahl an Lieferoptionen einen Online-Handler einem anderen vorgezogen. Wer einmal Same Day Delivery erlebt hat, der will diesen Service künftig nicht mehr missen.

Die Lieferung ist der Knackpunkt im Kaufprozess, da klassische Lieferoptionen die Erwartungen der Kunden an einen einfachen Einkaufsprozess nicht erfüllen. Im stationären Einzelhandel sowie im E-Commerce Umfeld bieten Händler ihren Kunden mit Hilfe von Liefery einen Zusatzservice an, mit dem sie sich vom Wettbewerb differenzieren und zugleich ihre durchschnittlichen Warenkörbe um bis zu 50 Prozent steigern. Mit Liefery liefern sie ihren Kunden was sie wollen, wann sie es wollen und bringen damit mehr Convenience und Speed in den Einkaufsprozess. Somit liegt die große Herausforderung in der Vereinbarkeit von Technologie und Serviceleistung, denn das Einkaufserlebnis verlagert sich vom Geschäft an die Haustür. Bequemlichkeit und Zeitersparnis müssen durch einzigartige Servicequalität ergänzt werden. Händler sowie Endkunden verlangen eine zuverlässige und pünktliche Zustellung bei maximaler Transparenz.

Same Day Delivery gewinnt in Deutschland ohne Frage weiter an Bedeutung, speziell bei Produktgruppen wie Lebensmitteln, Medikamenten, Elektronik und Mode. Von daher erwartet Liefery auch in den kommenden Jahren ein konstant dynamisches Wachstum in diesen wichtigen Segmenten, vor allem in den Großstädten und Metropolregionen des Landes. Gleichwohl wird mittelfristig ein Großteil der Pakete auch weiterhin per Next Day Delivery oder Standard Zustellung unterwegs sein, alleine schon, weil Same-Day-Zustellungen nicht für jeden Kunden und jede Ware erforderlich sind und es zudem ein deutliches Stadt-Land-Gefälle in Angebot und Umsetzbarkeit gibt. Auch aktuelle Umfragen bspw. des ECC Köln haben mehrfach ergeben, dass sich ein Großteil der Kunden einen individuell plan- und steuerbaren Standardversand wünscht – also z.B. mit der Möglichkeit, Anliefertag und -Zeitfenster frei bestimmen zu können. Liefery kommt diesen Wünschen bereits seit Längerem mit seinen Lieferungen in Wunschzeitfenstern nach.

Zum „Normalfall" wird es aus der Sicht von Liefery in Zukunft gehören, dem Konsumenten größtmögliche Flexibilität und Bequemlichkeit zu bieten, das heißt Konsumenten bekommen was sie wollen wann sie es wollen. Dies kann Same Day oder Next Day sein. Wichtig ist, dass die Lieferung mit Fokus auf den Konsumenten immer besser und transparenter wird.

Liefery plant die Ausweitung des eigenen Service auf weitere Städte und investiert stark in die eigene Technologie für die Erweiterung um ergänzende Services – zum Beispiel eine Online Verfolgbarkeit des Kuriers durch den Empfänger. Auch das Thema Internationalisierung steht im Fokus.

Der gesamte Versandmarkt an Konsumenten (B2C) hat aktuell ein Volumen von knapp 10 Milliarden Euro bei einem Gesamtvolumen des Online-Handels von 46 Milliarden Euro. Dabei ist der Handel mit Lebensmitteln nicht enthalten: Er allein hat ein Volumen von ca. 200 Milliarden Euro pro Jahr. Bestimmte Segmente werden durch Same Day Delivery beflügelt (Elektronik, Fashion), in anderen Segmenten wird durch Same Day Delivery die Online- Bestellung und Lieferung überhaupt erst sinnvoll (Bereich Food). Zudem bekommen vor allem lokale Händler durch Same Day Delivery die Möglichkeit, ihre Waren online anzubieten und dann eben lokal zu liefern. Durch die Einführung von Same Day Delivery wird der Markt also insgesamt weiter zulegen. Liefery erwartet, dass das Volumen sich in den nächsten Jahren sogar duplizieren kann. Heute laufen gerade einmal 1 Prozent des Lebensmitteleinkaufs über Online-Kanäle ab.

Hinzu kommt, dass immer mehr Konsumenten und Arbeitnehmer immer weniger Zeit haben. Same Day Delivery bietet insoweit Flexibilität und Convenience. Der Bedarf nach Same Day Delivery Angeboten steigt also entsprechend den Bedürfnissen der Konsumenten. Laut einer Studie von McKinsey aus dem Jahr 2014 soll das Same Day Delivery Marktvolumen bis 2020 auf drei Milliarden Euro wachsen. Das entspricht 15 Prozent des Umsatzes mit Standardpaketen.

Da der Service sich nicht alleine auf Onlinehändler beschränkt, sondern auch für den stationären Handel die Chance bietet, gegenüber dem E-Commerce aufzuholen, ist das Potential sehr groß.

Same Day Delivery erfordert eine neue Kombination aus Technologie, Service und lokaler Optimierung von Lieferungen – dies bedeutet dynamische, kombinierte Point-to-Point Systeme anstelle einer Hub-and-Spoke Logik. Da die Angebote sich mit steigendem Volumen konsequent verbessern werden, ist davon auszugehen, dass das SDD Marktvolumen auch in 2016 weiter stark steigen wird.

Das heutige B2C KEP Volumen in Deutschland hat ein Volumen von zehn bis 15 Milliarden Euro bei einem Gesamtvolumen des E-Commerce Marktes von 40 bis 50 Milliarden Euro. Durch das Angebot von lokalen Same-Day-Delivery-Lösungen wird sich der Gesamtmarkt erheblich vergrößern—vor allem im Bereich der Lebensmittellieferungen: Dieses Segment alleine hat ein Volumen von 200 Milliarden Euro pro Jahr und heute laufen gerade einmal ein Prozent des Einkaufs über Online-Kanäle ab. 2017 war das Jahr, in dem Amazon Fresh auch in Deutschland gestartet ist. Das erhöht den Druck auf den gesamten Online- und Offline-Lebensmittelmarkt.

SDD ist dabei vor allem ein Convenience- und Service-Faktor, wobei SDD sowohl die Lieferung innerhalb einer Stunde als auch zur Wunschzeit umfasst. Große Online-Händler und Händler mit hohem Service Fokus werden SDD zum Standard machen und Konsumenten werden es, sobald verfügbar, sowohl gerne annehmen als auch sich schnell daran gewöhnen. In spätestens zwei Jahren werden laut der Einschätzung von Liefery Zeitfenster von zehn Minuten bei Lieferungen möglich sein. Die nötige Technologie ist schon heute vorhanden.

Weitere Fragen?

Falls Du noch weitere Fragen hast, schreibe uns gerne eine E-Mail an service@liefery.com oder ruf uns unter +49 (0) 69 2222 3149 an.

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